6 Schritte, um mit der Heimkommroutine in den Abend durchzustarten

Du hast deine Morgenroutine geplant und dir fest vorgenommen, früher aufzustehen? Zig Tutorials und motivierende Artikel gelesen, doch morgens kommst du einfach nicht aus dem Bett um deine morgenliche Routine durchzuführen? Du willst etwas für dich tun, bevor du auf die Arbeit gehst?

Ich kenne das. Es ist kein angenehmes Gefühl, das erste Ziel am Morgen zu verfehlen. Der Tag scheint gelaufen.

Ich wollte morgens etwas für mich tun und fühlte mich wie ein Versager. Viele erfolgreiche Menschen, wie … … oder … stehen gegen 4 bis 5 auf und machen ihre Morgenroutine. Und ich kriegte es nicht hin?

Meine Lösung war sehr einfach: Nach der Arbeit hatte ich eine Heimkommroutine für mich entdeckt.

Was ich für meine Morgenroutine geplant habe kann ich genauso gut am Nachmittag nach der Arbeit machen ist meine Ansicht.

Warum eine Morgenroutine nicht immer das Patentrezept ist und wann du eine Heimkommroutine das richtige für dich ist

Die Morgenroutine wird oft von Leuten angepriesen, die tagsüber viel um die Ohren haben und sonst nicht dazu kommen, in sich selbst zu investieren. Weil in den Morgenstunden niemand etwas von ihnen will, machen die Vielbeschäftigten ihre Routine eben am Morgen.

Falls du zu den glücklichen gehörst, die nach Feierabend am Nachmittag Zeit haben, ist die Heimkommroutine das richtige für dich.

Was sind die Vorteile einer Heimkommroutine?

  1. das morgendliche „Versager-Gefühl“ wegen der nicht durchgeführten Morgenroutine gibt es nicht mehr, da du eben nach der Arbeit loslegst und deine geplante Routine abarbeitest.
  2. Du kannst besser abschalten, denn du hast deine Arbeit schon abgehakt. Du kannst dich dadurch auf deinen Feierabend konzentrieren.
  3. Falls du draußen Sport machen willst, ist der Nachmittag besser aus der dunkle Morgen geeignet
  4. Du hast weniger Zeitdruck während deiner Routine.

Wie deine ideale Heimkommroutine aussehen kann

Das wichtigste zuerst: Die Heimkommroutine muss dir nutzen. Es bringt für dich nichts, wenn du deine Routine durchziehst und nach 3 Tagen das Handtuch wirfst, weil du keinen Nutzen siehst.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Routine gestalten kannst. das Grundschema, das ich empfehle ist denkbar einfach: Ankommen – zur Ruhe kommen – sich inspirieren – Energie tanken und dann in den Abend starten.

1. Ankommen

Die Arbeit sollte hinter der Wohnungstür bleiben. Deshalb ist es empfehlenswert, alles was im Nachgang mit der Arbeit zu tun ist, zu gleich nach dem Heimkommen zu erledigen.

Die Arbeitstasche kannst du für den nächsten Arbeitstag vorbereiten. Frische Getränke reintun, Brotdose in die Spulmaschine oder ins Spülbecken legen.

Ziehe bequeme Freizeitkleidung an. Iss einen kleinen Snack und trinke einen Kaffee oder Tee.

2. Mit Meditation zur Ruhe kommen

Beginne deine eigentliche Heimkommroutine mit einer kleinen Meditation. Konzentriere dich 5 Minuten auf deinem Atem. Falls dir Gedanken kommen, bewerte sie nicht und konzentriere dich wieder auf deinem Atem.

Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr mir Meditation hilft, zur Ruhe zu kommen.

3. Inspiriere dich durch lesen

Anschließend könntest du ein Buch zur Hand nehmen und etwas lesen. Das hilft ungemein, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist die Art des Lesestoffs wichtig. ich empfehle Literatur, die dich weiterbringt, wie zum Beispiel Sachbücher oder Biografien. Vielleicht willst du sogar ein Buch über dein Hobby lesen?

Als Lesestoff weniger geeignet sind allerdings Nachrichten, worin es nur um das Schlechte in der Welt geht.

4. Führe Journal

Journal führen ist eine gute Möglichkeit, um die Gedanken zu sortieren und auf den Tisch zu bringen. Dirk Kreuter, der bekannteste Verkaufstrainer Europas spricht beim Journaling von „denken auf Papier„.

Du brauchst ein Buch oder einen Schreibblock und einen Stift – Schon kannst du loslegen. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Journal zu führen.

Schreib erstmal auf, was dir durch den Kopf geht. Falls du nicht weißt, wo du anfangen sollst, hier ein paar Fragen zum Reinkommen:

  • Wie war dein Tag bisher?
  • Was hast du heute noch geplant? – Schreibe zum Beispiel eine ToDo-Liste
  • Was beschäftigt dich gerade am meisten?

Es muss nicht viel sein, was du schreibst. Wichtig ist, dass du beginnst. Wenn es nur ein Satz wird – okay. Wenn du aber mehr schreiben magst, umso besser.

5. Tanke Energie durch Bewegung

Dass Bewegung Energie bringt dürfte keine große Neuigkeit für dich sein. Egal, wie sportlich oder unsportlich du bist, 5 Minuten leichtes Training helfen dir, mit mehr Energie in den Abend zu starten.

Anfangs ein wenig dehnen und strecken, danach Kniebeuge und Liegestütz und danach wieder ein wenig strecken. – mehr muss es nicht sein.

6. Starte in den Abend

Jetzt kann es losgehen: Was auch immer du machen willst, solltest du, wenn du alle Schritte befolgt hast, mit mehr Energie angehen können. Viel Spaß dabei!

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