28 Ideen, wie du dank Journaling erfolgreich wirst

Was unterscheidet erfolgreiche Menschen wie Bill Gates, Warren Buffet oder Richard Branson von gewöhnlichen Leuten?

Sie setzen sich täglich hin und schreiben Journal.

Wie jetzt? Journal führen, ist das sowas wie Tagebuch schreiben? – Das ist doch nur etwas für Mädchen und nichts für erwachsene Leute?

Erfolgreiche Leute schreiben natürlich andere Dinge in ihr Journal, als kleine Mädchen, die einen anderen Fokus haben.

Da dein Fokus sicher auf Erfolg liegt, habe ich eine Liste mit Ideen, wie du mittels Journaling erfolgreich werden kannst, erstellt:

Was kannst du mit deinem Journal machen, um auch erfolgreich zu werden?

  1. Plane deine Zukunft: Wie soll deine Zukunft aussehen? Was willst du erreichen? Welche Pläne sollen zuerst umgesetzt werden? Was ist dein Ziel? – Wenn du diese und ähnliche Fragen schriftlich beantwortest hast du zumindest schon mal einen Plan, den es umzusetzen gilt.
  2. Verarbeite vergangenes: Oft ist es hilfreich, vergangene schwierige Situationen aufzuschreiben, um die Erlebnisse zu verarbeiten und vielleicht auch damit abzuschließen.
  3. Mache eine Aufzeichnung für die Zukunft, um später zurückzuschauen: Es ist spannend zu sehen, wie man sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, wenn man alte Seiten im Journal liest.
  4. Werde dir über deine Beziehungen im Klaren: Wenn du Gespräche des Tages schriftlich Revue passieren lässt, wirst du dir über deine Beziehungen besser im klaren sein.
  5. Entdecke deine Träume im Journal: Oftmals entwickeln sich aus dem geschriebenen Sätzen Träume und Wünsche, die verwirklicht werden wollen.
  6. Lasse den Tag Revue passieren: Ein kurzer Rückblick des Tages ist eine gute Gewohnheit, den Tag zu beenden und damit abzuschließen.
  7. Maximiere deine Zeit im Business effizient: Wenn du dir durch das Tracken deiner täglichen Zeit, deiner verschwendeten Zeit bewusst wirst, kannst du leichter dagegen Maßnahmen ergreifen.
  8. Lebe bewusster: Durch das tägliche Aufzeichnen und Niederschreiben der Erlebnisse ändert sich die Wahrnehmung für die dir wichtigen Dinge deines Lebens.
  9. Klare Gedanken: Du bekommst Klarheit über deine Gedanken, wenn du dein Gedankenkarusell(wenn vorhanden) aufschreibst.
  10. Erfolge bewusst machen: Ein Erfolgstagebuch ist die richtige Lösung, um den Fokus auf die Wins zu lenken, denn oft sieht man nur die eigenen Schwächen und Misserfolge.
  11. Philosophiere, lasse deinen Gedanken freien Lauf und schreibe alles auf, was dir durch den Kopf geht: Über ein bestimmtes Thema schriftlich nachzudenken ist sehr ergiebig, wirkt befreiend und eröffnet neue Perspektiven.
  12. Tracke und erkenne Zyklen, Muster und Trends in deinem Leben: Wenn du mit deinem Journal zurückblickst erkennst du besser Zyklen, Muster oder Trends, die dein Leben ausmachen.
  13. Erinnerungen sammeln: Viele Menschen sammeln Dinge, um sich besser zu fühlen, schöner ist es jedoch, Momente zu sammeln und diese aufzuschreiben, um sich später daran zu erinnern und zu erfreuen.
  14. Zahlen Daten Fakten im Griff: Zahlen, Daten und Fakten können und sollten auch im Journal Platz finden, um Fortschritte(beispielsweise beim Abnehmen) zu tracken.
  15. Disziplin lernen: Während einer Diät ist ein Ernährungstagebuch sehr hilfreich, damit du Disziplin lernst, denn durch das bewusst machen des täglichen Essens wirst du automatisch disziplinierter.
  16. Lerne aus Fehlern: “Wer einen Fehler macht und diesen nicht korrigiert, begeht einen zweiten.” – Konfuzius. Journale sind das ideale Werkzeug, um Fehler aufzuschreiben, sich ihnen bewusst zu werden, um aus ihnen zu lernen.
  17. Finde Ideen: Brainstorming(oder in diesem Fall Brainwriting) hilft dir enorm dabei, Ideen zu einem Thema zu finden.
  18. Es macht dich glücklicher: Wenn du mit einem Glücksjournal arbeitest, lenkst du automatisch deinen Blick auf glückliche Momente deines Tages und du fühlst dich glücklicher.
  19. Organisiere dich: Beim Schreiben eines Journals werden die Gedanken geordnet, was sich auf auf den Tagesablauf auswirkt. Wer außerdem seine ToDos und Pläne für die Zukunft in ein Journal schreibt, kann diese Gedanken ordnen und kann gut organisiert in den nächsten Tag starten.
  20. Führe ein Reisetagebuch: Behalte die besten Erinnerungen von Reisen indem du ein Reisetagebuch führst. Diese Erinnerungen kann man auch nutzen, wenn der Business-Alltag überhand nimmt.
  21. Deute deine Träume: Wenn dich seltsame Träume wach halten, ist ein Traumtagebuch hilfreich, um diese aufzuschreiben und vielleicht verborgene Wünsche sichtbar zu machen.
  22. Projekte managen: Für deine Projekte ist ein Projekttagebuch, worin der Fortschritt, die Hindernisse und die nächsten Meilensteine zu finden sind, sehr hilfreich.
  23. Trainingsplan: Plane dein Training und du kannst dich während deines Trainings voll auf dein Workout fokussieren.
  24. Trainingstagebuch: Selbstverständlich kannst du deinen Trainingsplan auch hernehmen und damit deine Workouts tracken und analysieren.
  25. Verbessere deine Kommunikation und dein Sprachgefühl: Durch das tägliche Schreiben wächst das Feingefühl für die Sprache und du kommunizierst bewusster.
  26. Trainiere dein Gedächtnis: Sich Abends hinzusetzen und sich an den Tag erinnern trainiert das Gedächtnis.
  27. Schließe Aufgaben ab: Lange Projekte oder auch kleinere ToDos kannst du durch das abstreichen im Journal abschließen. Damit hast du den Kopf wieder frei für Neues.
  28. Bekomme deine Finanzen in den Griff: Auch eine Art Journal ist ein Haushaltsbuch: Durch das Eintragen, der Einnahmen und täglichen Ausgaben hast du deine finanzielle Situation im Blick.

Du siehst, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, mit einen Journal auf die Erfolgsspur zu wechseln.

Wie stehst du zum Journaling? Ist das was für dich? Schreibe es in die Kommentare.

9 Fehler die dein Self Improvement sabotieren

Du beschäftigst dich täglich mit dem persönlichen Vorwärtskommen, aber du kommst nicht voran? Dann zeigt dir dieser Beitrag die 9 größten Fehler beim Self Improvement. Let’s go!

Fehler Nr. 1: Du hast eine Falsche Vorstellung von Self Improvement

Viele Leute in der Self-Help-Community denken, dass Self Improvement Bücher lesen und Zitate auf Social Media teilen bedeutet.

Self Improvement bedeutet wirklich :

Das verbessern des eigenen Wissens, des allgemeinen körperlichen und geistigen Zustands und des Charakters mit eigenen Anstrengungen.

Self Improvement heißt nicht, Wissen anzuhäufen um sich smart zu fühlen. Es geht um um das entwickeln des des eigenen Charakters und Mindsets, um bessere Resultate im Leben zu erreichen.

Fehler Nr. 2: Du weißt nicht, was du wirklich willst

Sehr oft werden solche oder ähnliche Fragen in Foren oder ähnlichem gestellt:

  • Wie kann ich ein Besserer Mensch werden?
  • Wie kann ich mein Leben verbessern?
  • Wo starte ich am besten mit Self Improvement?

Glaubst du, dass es eine richtige Antwort auf diese Fragen gibt?

Die Fragen sind nicht spezifisch genug. Es ist eine gute Sache, sich verbessern zu wollen, aber ohne klares Ziel, was du verbessern willst, wird das nichts.

Du musst schon wissen, was du willst.

Fehler Nr. 3: Du willst alles auf einmal verbessern

Fragen wie „wie kann ich abnehmen, selbstbewusster werden, Sinn im Leben finden und meine Wohnung zu einem besseren Ort machen?“ führen zu nichts. Es fehlt einfach der Fokus. Zu viel auf einmal zu wollen bringt dich nicht weiter. Es überfordert dich höchstens.

Fokussiere dich auf einen Bereich und, wenn du es dort drauf hast, auf den nächsten.

Fehler Nr. 4: Du konsumierst nur und kommst nicht ins Handeln

50 Bücher im Jahr lesen, täglich dutzende Youtube-Videos und Podcasts, nur um zufrieden zu sein – das bringt keine Ergebnisse.

Einzig das Handeln verbessert deine Umstände und macht dich zu einem besseren Menschen.

Fehler Nr. 5: Du bist zu ungeduldig

Du willst jetzt sofort ein besserer Mensch werden? Quasi über Nacht, ohne den Prozess des Wandels zu durchlaufen? Das funktioniert nicht.

Die Wahrheit ist, dass es Zeit und Mühe kostet, sich selbst zu verändern. Sie können nicht über Nacht zu einer ganz anderen Person werden.

Fehler Nr. 6: Du bleibst nicht dran

Oft passiert es folgendermaßen: Angenommen, du wilst selbstbewusster werden. Du liest ein Buch oder schaust dir ein Video an, um zu erfahren, wie du es schaffen kannst, du erinnerst dich später an ein oder zwei Dinge, probierst sie für ein paar Tage aus, vergisst es danach ganz und dann sagst, dass es nicht funktioniert.

So funktioniert das nicht. Um ein Ergebnis zu erhalten, musst du beständig an der Sache dran bleiben und es nicht nur für ein paar Tage versuchen.

Ich sehe viele Leute sagen, dass „Self Improvement nicht funktioniert“. Wenn sie nur ein Buch lesen, ohne umzusetzen, dann ist es hausgemacht, dass es nicht funktioniert.

Wenn du fit werden willst und nur für ein paar Tage ins Fitnessstudio gehst, dann sagst du doch auch nicht, dass das Fitnessstudio nicht funktioniert, oder? Das gleiche gilt bei Self Improvement.

Self Improvement erfordert ständige Anstrengung. Nur so kannst du dich positiv verändern.

Fehler Nr. 7: Du suchst immer nur nach Abkürzungen

Du suchst ständig nach dem nächsten „Tipp“ oder „Hack“ für Erfolg, Selbstvertrauen oder Glück. Das ist einer der größten Fehler, die Sie machen könnten. Wenn du immer nach dem „einfachen Weg“ suchst, um dich zu verbessern, wirst du es nie schaffen.

Nicht alles, was glänzt ist Gold sagt ein altes Sprichwort. Genauso ist es bei diesen „Tipps“ oder „Hacks“. Vielleicht glänzen sie, mehr aber nicht.

Der Grund, warum die Hacks so attraktiv sind, liegt darin, dass sie so einfach erscheinen und wir es oft die Anstrengung zu vermeiden wollen. Es scheint also die perfekte Lösung zu sein, obwohl nicht weiter von ihr entfernt sein könnte.

Fehler Nr. 8: Du folgst keinen festen Plan

Du weißt vielleicht, was du willst, weißt aber nicht, wie du es schaffst.

Wenn Du ein bestimmtes Ergebnis wünschst, reicht es nicht aus, zu wissen, was du verbessern willst. Du brauchst einen Plan, den du befolgst.

Wenn du beispielsweise abnehmen willst. Musst du einen Ernährungs- und Trainingsplan haben. Nur „weniger und gesünder essen“ ist kein Plan, das ist eine Katastrophe.

Fehler Nr. 9: Du Folgst den falschen Leuten

Du konsumierst unkritisch alles, was sich irgendwie nach Self Improvement anhört.

Youtuber die dir Videos wie „5 Tipps, wie du reich werden kannst“ andrehen wollen, einen teureren Sportwagen im Hintergrund haben und dann nur „Blabla-Tipps“, wie z.B. „du musst nur an dich glauben, dann wird das schon.“ raushauen, sind es nicht wert, Lebenszeit damit zu verschwenden.

Sie wollen nur, dass du sie in ihrem Sportwagen bewunderst.

Lass dich auch nicht von Verkaufsfloskeln, wie „in diesem hammergeilen Video zeige ich dir wie…“ in die Irre führen.

Eine hilfreiche Faustregel ist: „wenn du nicht für diesen Inhalt zahlen würdest, sieh es dir nicht an.

Learnings und ToDos aus diesen Beitrag

  • Du brauchst eine richtige Vorstellung von Self Improvement.
  • Du musst wissen, was du willst.
  • Fokussiere dich auf einen Bereich und mache nicht zu viel auf einmal.
  • Komme ins Handeln und konsumiere nicht nur.
  • Sei geduldig.
  • Bleib dran.
  • Suche nicht nach Abkürzungen oder „Hacks“
  • Habe einen festen Plan
  • Folge den richtigen Leuten und konsumiere kritisch

Warum ein Wunsch allein nicht ausreicht und was du stattdessen brauchst[Inspiration]

Als Edwin Barnes 1905 ohne einen Cent in der Tasche von einem Güterzug in West Orange, New Jersey sprang, sah er aus wie ein Landstreicher. Er mochte gestunken haben. Die Leute machten sicher einen Bogen um ihn.

Sein äußeres kümmerte ihn zu diesem Zeitpunkt nicht. Was für ihn zählte, war sein Ziel. Ein Ziel, das ihn seit Jahren umtrieb. Diesem Ziel sollte er ein großes Stück näher kommen, als er seinen Fuß auf dem Boden in New Jersey setzte.

Er hatte sich in den Kopf gesetzt, Thomas Edison’s Geschäftsparter zu werden. Er wollte nicht mit ihm reden oder nur für ihn arbeiten – Er wollte Edisons Geschäftspartner werden.

Die Umstände sprachen nicht für Barnes. Nicht nur sein äußeres sprach gegen ihn – er hatte auch keine besonderen Fähigkeiten, die für Thomas Edison nutzlich sein könnten.

Er ging voller Selbstbewusstsein zu dem Labor in West Orange, in dem Thomas Edison seine Erfindungen entwickelte und brachte sein Anliegen, Edison’s Geschäftspartner zu werden vor. Die Mitarbeiter von Edison lachten hysterisch.

Edison lachte nicht. Er sah einen entschlossenen Mann, der bereit war, alles zu tun, um Edison’s Geschäftspartner zu werden. Er war beeindruckt von Barnes‘ Ambitionen. Edison gab Barnes eine Chance, für ihn zu arbeiten. Den Boden zu wischen und andere niedere Tätigkeiten war die Aufgabe. Der Lohn war gering.

Barnes Ziel war längst nicht erreicht, doch er kam diesem mit dem Job als Putzkraft, ein großes Stück näher. Zumindest war Barnes davon überzeugt.

Für Edisons anderen Mitarbeiter war er nur einer von vielen, doch Barnes sah sich in seien Gedanken längst am Ziel. Barnes gab jeden Tag sein Bestes, um seinem Ziel näher zu kommen. Er arbeitete mehr als nötig. Er konzentrierte sich immer stärker auf sein Anliegen. Er lies sich nicht durch Hindernisse, Kritik oder Spott abschrecken.

Nach 2 Jahren der niedersten Tätigkeiten sah Barnes seine Chance in Form einer Diktiermaschine, die Edison perfektioniert hatte. Von dieser Büromaschine, waren Edisons Handelsvertreter nicht sonderlich angetan. Sie hielten sie für schwer verkäuflich.

Barnes hingegen war anderer Meinung. Er wusste, dass er Edisons Diktiermaschine verkaufen konnte. Er schlug es Edison vor und Edison willigte ein.

Barnes entwickelte einen Marketingplan und verkaufte das Diktiergerät so erfolgreich, dass Edison ihm einen Vertrag anbot. Dieser beinhaltete den Vertrieb des Diktiergeräts, dem sogenannten Ediphone im ganzen Land. Doch nicht nur das: der Slogan lautete sogar „Built by Edison – Installed by Barnes“.

Learnings aus Barnes‘ Weg

Edwin Barnes wurde durch das Ediphone zum Multimillionär. Dies schaffte er, weil er folgende Erfolgsfaktoren beherzigte:

  • Er wusste, was er wollte und verfolgte sein Ziel beinahe obsessiv
  • Er konzentrierte seine gesamte Energie auf sein Ziel
  • Er lies sich nicht durch Hohn, Spott, Hindernisse oder Kritik ablenken
  • Er schaute nach Chancen und ergriff sie
  • Er arbeitete mehr als nötig
  • Er war sich für keine Arbeit zu schade
  • Er war bereit Entbehrungen in Kauf zu nehmen
  • Er kümmerte sich mehr um sein Ziel als um sein äußeres

Weiterführende Quellen:

Wie du 2018 mit deiner Persönlichkeitsentwicklung startest(Der ultimative Guide)

Jeder will etwas ändern.

Anfangen, etwas zu ändern haben schon viele versucht.

Aber durchzustarten und Ziele verfolgen, sodass man dauerhaft dranbleibt und Erfolge erzielt ist eine höhere Kunst.

Hier habe ich eine funktionierende Schritt-für-Schritt-Anleitung entwickelt, die dir hilft, mit deiner Persönlichkeitsentwicklung dauerhaft durchzustarten.

Möchtest du auch dauerhaft durchzustarten?

Dann los:

Warum Persönlichkeitsentwicklung?

Die Vorteile liegen auf der Hand: je nachdem, auf welchen Bereich du deinen Fokus bei der Persönlichkeitsentwicklung legst, siehst du gute Fortschritte: bessere Fitness, mehr Gesundheit, ausgeglicheneres Wesen, erfüllendere soziale Kontakte, mehr mentale Kraft und so weiter…

Natürlich kannst du auch auf dem Sofa liegen bleiben, dein Hirn mit Trash-TV  und deinen Bauch mit Junk-Food vollmüllen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du das willst.

Was ist Persönlichkeitsentwicklung?

Bei der Persönlichkeitsentwicklung geht es darum, sein persönliches Wachstum nach seinen Wünschen zu lenken.

Die Betonung liegt hier auf das Lenken. Wachsen tun Menschen auch ohne Persönlichkeitsentwicklung. Sie orientieren sich an ihrem sozialen Umfeld und entwickeln sich dort hin. Oft entwickeln sie sich in eine von uns aus gesehen negative Richtung. Aber sie entwickeln sich. Sie wachsen.

Ein Mensch ist wie ein Baum. Entweder er wächst oder er ist tot. -Unbekannt

Anders als viele Youtuber uns glauben machen wollen, geht es bei der Persönlichkeitsentwicklung nicht darum, ihnen nachzueifern, Porsche zu fahren, ein Millionen-Business zu gründen oder einen trainierten Waschbrettbauch zu haben, weil sie es vormachen.

Bei der Persönlichkeitsentwicklung geht es wie gesagt um das bewusste Lenken des Denkens und Handelns auf die Wünsche der eigenen Persönlichkeit. Wenn du Porsche fahren willst, weil es dein größter Traum ist, dann will ich dir das nicht vermiesen. 🙂

9 Schritte um mit der Persönlichkeitsentwicklung zu starten

1. Mach eine Inventur deines Lebens

Mit Inventur meine ich nicht, dass du alle Sachen zählen solltest, die du hast. Es geht um dein Leben und seine Teilbereiche. Folgende Bereiche solltest du anschauen und bewerten:

  • Beziehungen zu anderen Menschen, Freunden, Familie oder auch Partnern

Hast du Freunde, auf die du dich verlassen kannst? Wie steht es mit deiner Familie? Fühlst du dich in ihrer Nähe wohl? Fremde Menschen: kommst du leicht mit ihnen ins Gespräch? Oder vermeidest du den Kontakt zu Unbekannten? Hast du das Gefühl, dass dich dein Umfeld unterstützt, oder eher nicht?

  • Gesundheit, Fitness und Ernährung

Wenn du ein Rennpferd besitzen würdest, was eine Million Euro wert ist, und dein gesamtes Einkommen erziehlen würde: Wie würdest du es ernähren? Würdest du ihm Junkfood zum Fressen geben? Würdest du ihm harte Drinks und Zigaretten anbieten? Sicher nicht. Aber warum machen das so viele Menschen mit ihren Körper? Bodo Schäfer hat mit diesen Zeilen in seinem Buch „Die Gesetze der Gewinner“ natürlich recht: Die viele Menschen veranstalten mit ihren Körper das, was sie einem Rennpferd niemals antun würden.

Also: stelle dir ehrlich die Frage: „wie ist es um deine Fitness, deiner Ernährung und deiner Gesundheit allgemein bestellt?“

  • Finanzen

„Geld alleine macht nicht glücklich, es beruhigt aber.“ -Unbekannt

In diesem Zitat steckt viel Wahrheit. Wenn du von Monat zu Monat, von Null bis Dispogrenze und wieder bis Null am Monatsanfang lebst, hast du mehr Stress, als wenn du Geld über hättest.

Wie steht es um seine Finanzen? Verdienst du zu wenig? Oder gerade genug? Hast du möglicherweise Schulden? Wie oft gehst du Shoppen? Kaufst du eher unnutze, nur dem Ego dienliche Dinge?

  • Business oder Arbeit

Lebst du deinen Traum? Macht du das, was du gerne tust und verdienst gutes Geld damit? Hast du Spass im Job?

  • Mentale Verfassung

Wie sieht es mit deiner Stimmung aus? Hast du viel zu Lachen? Oder bist du eher schwermütig?

  • Spaß, Abendteuer und Freizeit

Was machst du in deiner Freizeit, um Spaß oder Entspannung zu haben? Gehst du einem Hobby nach oder sitzt du viel vor der Glotze?

  • Schlechte Gewohnheiten

Wie steht es um deine Gewohnheiten? Rauchst du? Trinkst du vielleicht zu viel?

All diese Fragen sollten auf den Tisch kommen. Sie sollten schriftlich beantwortet werden, um einen Überblick über den Handlungsbedarf zu bekommen

2. Checke dein Umfeld

Für den Fitness-Selfmade-Millionär Karl Ess war ein neues Umfeld anfangs zu 100% für seinen Erfolg verantwortlich. Er lernte während seines Studiums Unternehmer kennen und war auch privat mit ihnen unterwegs.

Er lernte eine neue unternehmerische Welt kennen, denn in seinem Dorf in Bayern kannte man nur die Wege Studium oder Ausbildung und dann Job oder Beamtentum. Dass man erfolgreicher Unternehmer werden könne, war dort kein Thema. Deshalb startete er mit seinem neuen Umfeld durch, anstatt den „üblichen“ Weg zu gehen.

Die meisten scheitern an ihrem Umfeld, sagt Europas bekanntester Verkaufstrainer Dirk Kreuter. Viele seiner Seminarteilnehmer kommen motiviert vom Seminar ins alte Umfeld zurück und dieses reagiert dann „verhalten“ auf die Veränderung. Das Umfeld will die motivierten Teilnehmer „unten halten“, weil sie sich dann auch verändern beziehungsweise anpassen müssten.

Überprüfe dein Umfeld, ob es dich zurückhält oder unterstützt.

3. Brainstorme Ideen

Du sitzt jetzt bestens informiert und motiviert mit deinem Zettel in der Hand und willst etwas verändern. Nur was? Es gibt Standards, die sich bewährt haben:

  • Fitness

Richard Branson sagte einmal, wenn er nur einen Tipp für den Start der Persönlichkeitsentwicklung geben könne, wäre das Sport zu treiben.

Durch Sport lernst du, dich zu fokussieren, deine Ziele zu verfolgen und zu erreichen.

Sport ist außerdem messbar. Du siehst du eingesetzte Zeit und erkennst auch Erfolge auf der Waage und du siehst deine Erfolge Schwarz auf weiß.

  • „Win the Morning – Win the Day“

Ich gebe zu: Frühaufstehen ist nicht meine Stärke und ich packe es nicht jeden Tag, aber ich möchte dir ans Herz legen, das Frühaufstehen zu probieren und eine Morgenroutine zu etablieren. Ein kurzes, intensives Workout(zum Beispiel: Kniebeuge, Liegestütz, Hampelmann), kurze Meditation und natürlich das Bett zu machen, lässt dich den Tag viel besser beginnen.

  • Hörbücher, Podcasts und Lesen

Womit verbringst du deine Zeit im Zug, Straßenbahn oder Auto? Hörst du Musik oder bildest du dich weiter? Heute gibt es mehr als genug Wissensquellen, die kostenlos oder sehr günstig verfügbar sind.

Im Fitnessstudio auf dem Rad schaue ich inspirierende und motivierende Youtube-Videos. Abends nehme ich mir mindestens eine halbe Stunde um zu lesen. Auf langen Fahrten im Auto höre ich entweder Podcasts oder Hörbücher. Dies ist meine Empfehlung auch für dich.

Mache es dir zur Gewohnheit, freie Zeit für Bildung zu nutzen.

  • Weitere Ideen

Je nachdem, wo du die meisten Defizite siehst, kannst natürlich auch in anderen Bereichen anfangen.

Finanzen oder zwischenmenschliche Beziehungen, vielleicht ein neues Hobby beginnen, sich für die Arbeit weiterbilden oder gar einen neuen Beruf lernen, gesünder essen, vielleicht einen Kochkurs belegen?

Die Möglichkeiten sind vielfältig.

4. Visiere ein klares Ziel an

Jetzt, wo du einen Überblick hast, stelle dir die Frage, was du genau in deinem Leben verbessern willst. Vielleicht abnehmen, (mehr) Sport treiben, weniger Fernsehen, mehr lesen oder gesünder essen?

Ein Ziel zu haben ist wichtig.

Es gibt wie bei einer Dartscheibe die Richtung an, in die du wirfst. Manchmal triffst du nicht die Tripple-20 oder das Bulls-Eye. Die Scheibe wirst du trotzdem treffen. Ohne Ziel würde der Dartpfeil irgendwo im Raum landen.

Ein Ziel gibt die grobe Richtung vor, wohin die Reise geht und worauf man sich fokussiert.

  • Plane deinen Erfolg

„Niemand plant zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen“ – Lee Iacocca

An diesem Zitat ist viel dran. Viele wursteln einfach drauf los und haben dann unbefriedigende Ergebnisse.

Jetzt, wo du ein Ziel, wie zum Beispiel wie Sport treiben oder mehr Bildung vor Augen hast, muss das Ziel so konkret wie möglich formuliert werden.

Dabei hilft dir die S.M.A.R.T.-Formel:

Die Buchstaben S.M.A.R.T. stehen für die Wörter Specific, Measurable, Achievable, Reasonable und Time-Bound.

Die englischsprachigen Begriffe bedeuten im Einzelnen:

  • Specific (präzise)

Sei bei Ziel-Setzen so präzise wie möglich. “2 kg pro Monat abnehmen“ anstatt nur „abnehmen.“

Das Ziel muss klar und konkret definiert werden

  • Measurable (messbar)

Es ist wichtig, die Frage „habe ich mein Ziel erreicht?“ konkret beantworten zu können.

Deshalb solltest du messbare Ziele setzen, um deinen Fortschritt messen können.

20 Kniebeuge täglich oder 2kg abnehmen sind klar definiert und messbar. Mehr lesen hingegen nicht.

  • Achievable (erreichbar)

Wenn ein Ziel nicht erreichbar ist, fällt es schwer, Motivation dafür aufzubringen, um es zu erzielen. Möglich ist jeden Nachmittag zehn Minuten meditieren, fast unmöglich sind 200 Liegestütze(für Anfänger)

Setze dir erreichbare Ziele.

  • Reasonable (angemessen, passend)

Das Ziel sollte zu dir passen und deinen Wünschen entsprechen.

Frage dich, wie deine Ziele mit deinem sonstigen Lebensstil und deinen anderen Zielen vereinbar sind. Studieren und gleichzeitig ein Business gründen wird schwer zu schaffen sein.

  • Time-Bound (terminiert)

Du musst die gewählte Aufgabe in einer definierten Zeitspanne erledigen.

Setze einen Zeitrahmen in dem du dein Ziel erreichen willst

Die S.M.A.R.T.-Formel hilft dir dabei, dien Ziel spezifisch, messbar, ereichbar, für dich angemessen und terminiert zu formulieren.

5. Habe ein starkes „Warum“

Wenn du einfach loslegst, ohne ein „Warum“ hinter seinem Ziel zu haben, ist dein Unterfangen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Anfangsmotivation allein wird dich nicht zum Erfolg bringen.

Mache dir klar, warum du zum Beispiel abnehmen willst.

Ein starkes „Warum“ beim Abnehmen ist die Gesundheit. Spätestens beim Herzrasen und der im Raum stehenden Insulinspritze überdenken viele ihren Lebenswandel, haben plötzlich ihr „Warum“ und wollen abnehmen.

6. Fange klein an, um dich später maximal zu steigern

„Aller Anfang ist schwer“ sagt der Volksmund.

Dem stimme ich nicht zu. Wenn man es sich am Anfang schwer macht, ist der Anfang auch schwer.

Meine Empfehlung ist: „start small“, also: fange klein an. Dies musste ich auch erst lernen. Sportverletzungen und schnelles Aufgeben wegen verzettelns waren bei mir das Ergebnis des zu viel Wollens.

7. Starte mit einem fokussierten Schritt, statt 1.000 Dinge gleichzeitig machen zu wollen

Als ich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung begann, hatte ich 1.000 Baustellen gleichzeitig. Viel Sport machen, mit dem Lesen beginnen, weiterbilden, Kurse belegen und so weiter…

Diese Verzettelung brachte mich kein bisschen vorwärts. Eher war ich unzufrieden, dass ich nicht weiter kam.

Suche dir einen Bereich aus, den du bei dir verbessern willst und fokussiere dich voll darauf. Weitere Bereiche kannst du später immer noch angehen.

8. Überwache deinen Prozess

Mach dir eine Tabelle, in der du du Buch über die Zwischenergebnisse führst. Eine Art Tagebuch ist je nach Zweck auch ganz gut.

Wichtig ist, dass du deine Fortschritte dokumentierst. Dadurch siehst du sie und machst sie dir bewusst.

9. Go for it!

Blogs über das Ziele-Erreichen zu lesen ist bequem. Glaube mir, ich kenne das zu genüge. Ich hatte den Irrglauben, viel über das Abnehmen und Sport-machen zu wissen brächte mich weiter. Das einzige, was mich weiter brachte war das Aufstehen und es einfach durchzuziehen.

Also: Zieh es einfach durch! Alle Theorie ist grau, das einzige, was dich zu deinen Zielen bringt ist das Tun!

4 Wege um deine mentale Stärke zu entwickeln

Mentale Stärke zu entwickeln ist fast wichtiger, als körperliche Stärke. Sie ist der Grundbaustein, der unser Handeln in Bewegung bringt. Deshalb zeige ich dir hier 4 Wege auf, wie du am besten deine mentale Stärke entwickeln kannst.

1. Meditiere

Fast alle erfolgreichen Menschen meditieren oder führen eine andere Art von Achtsamkeit aus. Fünf bis zehn Minuten täglich meditieren reichen, um drastische Fortschritte zu sehen. Zum Beispiel wird deine Gedächtnisleistung besser und du gehst entspannter durch den Tag, weil du stressresistenter wirst.

2. Verlasse langsam die Komfortzone

Viele wollen alles auf einmal ändern und schweißen dann alles hin. Ein typisches Beispiel ist das „Team guter Vorsatz“, das an Neujahr Bäume im Fitnessstudio ausreißt und nach dem Ende vom Januar nie mehr im Gym gesehen wurde.

Starte langsam. Eine kleine Sache nach der anderen: Beispielsweise kannst du deinen Tag mit Liegestütz beginnen. So viele, wie du schaffst. Du solltest es dir zur Gewohnheit machen, jeden Morgen aufzustehen und mit Liegestütz zu beginnen. Nach jeder Woche setzt du einen drauf und machst mehr. Wenn du mit zehn begonnen hast, machst du von nun an elf, dann die nächste Woche zwölf. Es gibt Leute, die es durchziehen und jede Woche einen Liegestütz mehr machen und nach einem Jahr jeden Morgen mehr als 50 Liegestütz machen. Wie gesagt: starte langsam und steigere dich.

Die Taktik des langsamen Anfangens kannst du auf alle Tätigkeiten, die dich deinen Zielen näherbringen übertragen. Anfangs eine Minute täglich meditieren, spazieren gehen oder laufen.

3. Lerne die Extreme zu lieben

Die besten Wege, mentale Stärke zu entwickeln, sind extreme Hitze und extreme Kälte. Sauna und kalte Duschen sind hier gemeint.

Das die Sauna viele gesundheitliche Vorteile bringt, dürfte allen bekannt sein. Kalte Duschen stärken die Wilenskraft und härten ab.

4. Setze dir große Ziele und verfolge diese

Große Ziele zu setzen ist der Schlüssel, um mentale Stärke zu entwickeln. Du wirst jetzt sicher einwerfen, das man klein beginnen sollte. Das bedeutet aber nicht, dass die Ziele klein bleiben sollen. Im Gegenteil! Ziele, von denen du nicht glauben kannst, dass du sie je erreichen könnte, sind genau richtig. Marathon oder gar Triathlon sind die richtige Zielgrößen für Anfänger, woran sie sich orientieren können. Was bringt schon ein Ziel, das man nach zwei Wochen erreicht? Um große Ziele zu erreichen, sind große Anstrengungen von Nöten. Diese brauchst du, um mehr zu erreichen, als es mit kleinen Zielen möglich ist.

Ein Ziel ist wie eine Dartscheibe im Raum. Wenn du keine Scheibe(Ziel) hast, wirfst du irgendwohin und wirst nie etwas treffen. Wenn du aber die dreifach-20 anvisierst und sie nicht auf anhieb triffst, hast du immerhin schon in Richtung Ziel geworfen und bist deinem Ziel näher gekommen.

Auch wenn du dein Ziel vielleicht nie erreichen wirst, wirst du mit großen Zielen allemal mehr erreichen, als mit mickrigen Zielen.

Fazit

Um mentale Stärke zu entwickeln, sind die oben genannten Wege unabdingbar. Vielleicht kennst du auch einen anderen Weg? Dann schreibe ihn in die Kommentare. Ich bin gespannt. 🙂

Warum es nicht reicht, beim Sport 100% zu geben

Du gibst im Fitnessstudio oder draußen beim Laufen immer 100%? Ehrlich? Ich lehne mich aus dem Fenster und sage: Das reicht nicht. Warum der Denkansatz, immer nur 100% geben zu wollen, meiner Meinung nach nicht der richtige ist, will ich in diesem Beitrag aufzeigen.

100% sind doch der Wahnsinn oder nicht?

Der bulgarische Weltmeister im Gewichtheben wurde von einem Reporter gefragt: “Wenn sie trainieren und zehnmal ein Gewicht stemmen, welche Wiederholung ist die Wichtigste?” Der Sportler antwortete: “die elfte“. (Aus: Bodo Schäfer, die Gesetze der Gewinner)

Angenommen, du beginnst als Untrainierter im Fitnessstudio. Beim Bankdrücken schaffst du am ersten Tag 10 Wiederholungen mit 40 Kilo. Die letzte Wiederholung kriegst du gerade so hin. Du hast dein bestes gegeben. Einhundert Prozent. Wenn du 3 Tage später wieder auf der Bank liegst, machst du 10 Wiederholungen mit 40 Kilo. Diesmal ist die letzte Wiederholung weniger anstrengend. Du beendest auch hier die Übung mit dem Gefühl, es geschafft zu haben. *strike*. So trainierst du 3-4 Wochen und bekommst Routine. Immer wieder 10 Wiederholungen mit 40 Kilo. Die Anstrengung wird immer weniger. Gibst du dann immer noch 100%? Klar, am ersten Tag waren 10Wdh./40kg deine 100%. Aber an den anderen Trainingstagen?

Was wäre mit 110% drin?

Viel zu viele Leute verschwenden ihre Zeit beim Sport, weil sie sich mit dem zufrieden geben, was sie können und nicht mit dem, was sich erreichen könnten. Der Trainingsplan wird stur abgearbeitet. Stell dir vor, was du erreichen könntest, wenn du bei jeder Trainingseinheit statt 100 Prozent, die du irgendwann mal definiert hast, 110 Prozent geben würdest? Und zwar 110% vom letzten Mal. Wieviel könntest du stemmen? Verglichen mit starren Trainingsplänen, in denen steht, dass 10Wdh./40Kg wochenlang lang das Pensum ist?

Fazit

Das 110%-Mindset steht sinnbildlich für ein Mindset, dass nach stetigem Wachstum strebt. Sich nicht zufrieden geben mit dem was man kann, sondern weiter gehen, als man es sich je vorstellen könnte. Die Extra-Meile gehen – das ist das Mindset der Gewinner.

 

Was dein Umfeld mit deinen Zielen zu tun hat

Hast du dich jemals gefragt, weshalb andere Leute Porsche fahren und du nicht? Fahren deine Freunde Porsche? Vermutlich nicht. Genau hier ist der springende Punkt. Wir verdienen ähnlich wie unsere Freunde, wir kleiden uns ähnlich und wir nutzen die gleichen Wörter. Wir passen uns bewusst oder unbewusst an unsere Umgebung an. Der eine oder andere mag mir widersprechen und sagen, „Ich passe mich niemanden an!“ Wenn man aber genauer hinschaut passen sich die größten Rebellen auch an. Zwar nicht an Leuten aus dem bürgerlichen Lager, sondern an an gleichgesinnten. Punks sind hier das beste Beispiel. Egal, wo man auf Punks trifft, erkennt man sie sofort. Auch andere Subkulturen kann man an der Kleidung und ihren Auftreten zuordnen. Die Leute passen sich immer an ihrem Umfeld an.

Unternehmerkinder werden meist selbst Unternehmer. Akademikerkinder studieren meist auch. Hartz4-Familien bringen selten zukünftige Self-Made-Milionäre hervor. Das ist aber kein Naturgesetz, das unumstößlich ist. Man kann das ändern.

Schaue dir dein Umfeld genauer an

Zuerst solltest du dir dein Umfeld genauer anschauen. Unbewusst machen wir das schon den ganzen Tag. Hier meine ich, das du das ganz bewusst machen sollst. Einerseits, was haben sie für einen Lebensstandard, andererseits solltest du auch den Fokus darauf legen, ob sie dich unterstützen oder an allem, was du machst etwas zu meckern haben. Als ich einen neuen Beruf lernte, habe ich oft „Aber du hast doch schon einen Beruf gelernt?“ zu hören bekommen. Als ich mit dem Rauchen aufhörte oder bekannt gab, dass ich abnehmen wolle kam dann: „Das schaffst du eh‘ nicht.“. Ich habe es trotzdem durchgezogen.

Sei der Alpha!

Nehmen wir an, du hast beschlossen, dich vegan zu ernähren. Dein Umfeld haut jedes Wochenende Fleisch auf den Grill. Je nach dem, welches Standing du in der Gruppe hast, regaieren sie mehr oder weniger irritiert. Oft werden Witze gerissen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Du passt dich der Gruppe wieder an und beginnst, nach einer Zeit wieder Fleisch zu essen, um dich anzupassen und den Sprüchen aus dem Weg zu gehen. – Der denkbar schlechtste Weg.
Du suchst dir ein neues Umfeld. Wenn es nicht mehr anders geht müssen harte Kosequenzen folgen.
Du ziehst es durch und bleibst Standhaft. Irgendwan verstummen die Veganerwitze und auf den Grill ist immer Platz für Grillgemüse. Vielleicht werden dann auch andere Freunde Veganer? – Weg Nr.3 ist in jedem Fall erstrebenswert.

Die meisten scheitern an ihrem Umfeld

„Bevor du dir selbst Depression oder einen Minderwertigkeitskomplex diagnostizierst, stelle sicher, dass du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist.“ – Sigmund Freud
An diesem Zitat ist viel dran. Ich selbst habe mir oft einreden lassen, dass meine Pläne und Ziele nicht umzusetzen oder gar Schwachsinn waren, bis ich keine Pläne und Ziele mehr hatte. Heute ziehe ich mein Ding durch und starte beispielsweise 2018 einen Blog, obwohl Blogs seit 2005 tot sein sollen. Who cares?

Fazit

Hater, Labertaschen und andere Leute, die dich runterziehen, solltest du, so weit es geht, meiden. Oft merken wir gar nicht, wie sehr uns unser Umfeld runterzieht, weil es halt so ist und man hineingewachsen ist. Der erste Schritt ist, sich sein Umfeld genauer anzuschauen, danach sollten aber auch Konsequenzen folgen, wenn das Umfeld den eigenen Zielen im Weg steht

Wie du am besten in dich investierst

Im Fitnessstudio beim Aufwärmen auf dem Rad schaue ich immer insprierende Videos. Diese Aktivitäten sind für mich die besten Investionen des Abends. Während ich etwas für meine Gesundheit mache, lerne ich in den Videos noch etwas dazu. Würde ich in der Zeit auf der Couch sitzen, Chips essen und normales Fernsehen schauen, wäre das verlorene Zeit und Energie für mich.
Wir alle tätigen Investitionen, um wieder etwas herauszukriegen, auch wenn wir diese auf dem ersten Blick nicht als solche sehen. Was Investitionen in uns sind und in welche Bereiche du aktiv investieren solltest, klären wir in folgenden Artikel.

Was ist eine Investition, was eine Ausgabe?

Zunächst wollen wir die Begriffe „Investition“ und den gegenteiligen Begriff „Ausgabe“ klären. Eine Investition verbinden die meisten mit dem Unternehmertum oder mit Aktien. Man gibt Geld in eine Sache und bekommt Gewinn heraus. Das Gegenteil von Investition ist eine Ausgabe. Bei dieser bekommt man weniger, im schlechtesten Fall gar nichts heraus. Diese Begriffe solltest du auch für deine Persönlichkeitsentwicklung nutzen.

Unbewusst tätigen wir jeden Tag Investitionen und Ausgaben. Wir gehen in Vorleistung und bekommen etwas, was uns mehr nützt wieder zurück. Das beste Beispiel ist die Arbeit: Wir investieren unsere Arbeitskraft und bekommen am Monatsende Geld ausbezahlt, womit wir unseren Unterhalt bestreiten. Selbstständige und Unternehmer bringen natürlich auch Leistung, wofür sie vom Auftraggeber bezahlt werden. Das durfte jetzt keine bahnbrechende Erkenntnis sein. Wenn du mit Freunden zum Bowling gehst, hast du eine gute Zeit, hast Spaß und bist gut gelaunt, also hat sich das investieren von Zeit und Geld gelohnt. Wenn du dich allerdings mit Miesmachern umgibst, die dich runterziehen, ist das eine Ausgabe.
Wenn du dir die Denkweise angewöhnst, alles unter den Gesichtspunkt “tätige ich gerade eine Investition oder eine Ausgabe?” zu sehen, fokussierst du dich automatisch mehr auf deine Investitionen und lässt im besten Fall Ausgaben sein.

Was sind also gute Investitionen in mich?

  1. Sich über sein Warum im klaren werden: Einen Zettel, Stift und etwas Zeit, mehr brauchst du nicht. Sich über sein Warum im Klaren zu werden, ist der Gamechanger schlechthin. Vielen Leuten geht nach einer Zeit die Luft aus. Sie können keine Motivation für ihr begonnenes Projekt aufbringen. Ob es nun Abnehmen ist oder in meinem Fall einen Blog zu betreiben. Mein Warum für den Blog selfimprovement.pro ist klar definiert: “Weil immer mehr Leute aus verschiedenen Gründen ihre Ziele nicht erreichen und ich dies ändern will, habe ich selfimprovement.pro gegründet. ” Es geht mir einerseits darum, Wissen zu vermitteln, andererseits auch darum, für mich das selbst Erlernte zu rekapitulieren. Ohne Warum wird alles mit der Zeit zäh und es läuft nicht mehr. Diäten werden abgebrochen, der Hometrainer verstaubt und die ToDo-Liste liegt zerknüllt im Papierkorb. Das Warum zu finden ist jedoch keine einfache Aufgabe, weshalb ich darauf in einem gesonderten Artikel eingehe.
  2. Ziele setzen: Ein Ziel ist wie eine Dartscheibe an der Wand. Manchmal treffen wir nicht die Tripple-20 oder das Bulls-Eye, aber ohne Ziel würde der Dartpfeil irgendwo im Raum landen. Eine Dartscheibe gibt eine grobe Richting vor, wohin die Reise geht und worauf man sich fokussiert. Nachdem du dein Warum gefunden und definiert hast, ist das Setzen von Zielen eine weitere gute Zeitinvestition. Gehe hierbei auf veschiedene Lebensbereiche genauer ein: Gesundheit, Finanzen, Freunde, Partnerschaft/Ehe, Beruf, usw.. Die bei Bewerbungsgesprächen beliebte Frage „Wo sehen sie sich in 5 Jahren?“ sollte dabei im Hinterkopf arbeiten.
  3. Konkrete Schritte planen: Pläne für die Zukunft machen ist der nächste logische Schritt nach dem Ziele-Setzen. Kommende Zeiträume (Jahr, Quartal, Monat, Woche und Tag) planst du am besten im voraus. Ich nehme mir am Vorabend für den kommenden Tag und am Sonntag für die restlichen kommenden Zeiträume Zeit. Die Frage, was dich am besten in Richtung deiner Ziele bringt solltest du dir stellen.
  4. Bücher lesen: Der Klassiker unter den Self-Invests. Nicht nur Sachbücher, in denen steht, wie du in einzelnen Bereichen Probleme löst oder dich weiter entwickeln kannst, sondern auch klassiche Literatur sind gute Investionen.
  5. Inspirierende Medien konsumieren: Videos, Podcasts, Instagram-Stories oder Blogartikel, nach deren Konsum du etwas gelernt hast, was dich deinem Ziel näherbringt sind definitiv eine gute Investition, stumpfes Fernsehen nicht.
  6. Sport treiben: Egal, ob Laufen, Kraftsport oder Manschaftssport wie z.B. Fussball: die Zeit und Energie, die man hinein steckt, bekommt man in Form von Gesundheit, Gewichtsverlust und Energie wieder zurück.
  7. Nützliche Dinge kaufen: teure Autos, Kleidung, Technik und Accessoires sind eine Ausgabe, logisch. All diese Dinge bringen uns Prestige und nur kurzfristig ein gutes Gefühl.
  8. Gesund ernähren: „An Apple each day keeps the doctor away“ – an dieser Volksweisheit ist etwas dran. Totgekochte Fertigmahlzeiten enthalten kaum Vitamine, viel Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Zucker und Fett. Nach dem Essen wird man müde und fällt ins sogenante Fresskoma. Auch hier können wir die Situation als Ausgabe bewerten, da du danach weniger Energie hast.
  9. Sich mit Menschen, die einem gut tun umgeben: Kennst du das?: nach einem Gespräch mit einem anstrengenden Menschen fühlst du dich schlecht und ohne Energie? Willst alles hinschmeißen? Dann war diese Begengung keine gute Investition, sondern eine Ausgabe. Wir begegnen immer wieder negativen Leuten, die einem runterziehen. Egal ob auf der Straße oder online: diese Menschen solltest du meiden. Gute Freunde, an die man gerne denkt sind immer eine gute Investition. Am besten fragst du dich nach jedem Treffen, ob du dich nun besser oder schlechter fühlst. Natürlich merken wir das schon, aber das aktive Fragen schärft den Blick für unangenehme oder auch angenehme Situationen.

Fazit

Wenn du deine Aktivitäten, Kontakte und Zeit nach Investition/Ausgabe kategrorisierst und natürlich auch Konsequenzen ziehst kannst du dein Leben besser „entrümpeln“ und kommst deinen Zielen näher.

Die wichtigste Sache um endlich durchzustarten

Ich gebe es zu: Ich war einer von ihnen. Leute, die prinzipiell bescheid wissen, wie man Ziele setzt und erreicht aber trotzdem nie etwas gebacken kriegen. Kommt dir das bekannt vor und willst das ändern? Dann wird dich dieser Beitrag sicher interessieren.

Erfolglose Menschen haben einen großen Fernseher, erfolgreiche haben große Bibliotheken. Ich hatte eine beachtliche Anzahl von sogenannten „SelfHelp“-Büchern und mein Feedreader quoll über mit neuen Erkenntnissen, Hinweisen und Ratschlägen, wie ich mehr aus meinem Leben machen könnte. Doch es wurde nicht besser. Ich konnte mich Stundenlang mit der Materie beschäftigen. Danach stand ich auf und ich blieb in meinem gewohnten Trott. Manchmal schmiedete ich große Pläne, fing viele Sachen an. Diät, Sport machen, lesen, morgens das Bett machen, weniger social Media… all das wollte ich mit einem Mal machen, um dann zwei-drei Tage wieder alles hinzuschmeißen. Ich zweifelte an mir.

Bei einer weiteren Odysee in der englischsprachigen Blogosphäre fand ich die Lösung bei Leo von ZenHabits. Die Antwort, die ich fand war so einfach, wie banal: Ändere nur eine Sache auf einmal.

Aber warum ist es wichtig, nur eine Sache zu ändern? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Vom morgendlichen Griff zum Kaffee über den unzähligen Zigaretten bis zum Feierabend-Bier laufen viele Sachen automatisch ohne groß nachzudenken ab. Diese Gewohnheiten alle auf einmal zu ändern ist sehr schwierig. Wir Menschen haben nur begrenzte geistige Kapazitäten, was das erlernen(,denn das ist es im Endeffekt auch) neuer Gewohnheiten betrifft. Deshalb fallen wir oft in alte Gewohnheiten zurück.

Ich sehe immer wieder, wie Leute ins Netz posten, wieviel sie von heute an ändern. Man hört selten die Success-Story von ihnen. Ich selbst kenne das auch nur zu gut. Erfolg hat man, wenn man gesetzte Ziele ereicht. Wenn man 20 Sachen anfängt und bei keiner dran bleibt, ist das ein großer Misserfolg.

Natürlich sollte man alle weiteren Pläne und Ziele im Hinterkopf oder besser aufgeschrieben behalten, denn die Vorgehensweise bei der Einführung von neuen Verhaltensweisen ist immer ähnlich:

  1. Erkenne, wo du den dringensten Handlungsbedarf hast. Am besten schreibst du alles auf, was du ändern willst und gewichtest nach Zahlen: 1-10, wobei 1 für sehr wichtig steht und 10 für unwichtig. Danach wählst du aus
  2. Wenn du dein Ziel auserkoren hast ist es Zeit zu Handeln: Mache 30 Tage lang diese eine Sache einmal am  Tag. Zum Beispiel Abends ein Buch lesen. 30 Tage, jeden Abend vorm Zubettgehen 2-3 Seiten vom Buch.
  3. Setze dir die Regel „never skip two days in a row“, was soviel bedeutet wie verpasse nicht 2 Tage in Folge. Wir kennen das alle: irgendwas kommt dazwischen oder man hat einen schlechten Tag und hat keinen Nerv fürs Lesen. Es ist ok, einen Tag auszusetzen. Zwei Tage sind jedoch tödlich für dein Ziel. Aus zwei tagen werden schnell drei, dann vier und dann ist es wieder vorbei mit dem Plan.
  4. Wenn du 30 Tage in Folge durchgehalten hast, kannst du dir Gedanken über dein nächstes Ziel machen. Das alte Ziel(in unseren Beispiel abends lesen) wird natürlich weiter mit der Regel „never skip two days in a row“ verfolgt.

Fazit

Es ist wichtig mit einem Plan in der Tasche ins Handeln zu kommen. Man will oft viel auf einmal ändern, doch unsere alten Gewohnheiten machen uns oft einen Strich durch die Rechnung. Deshalb ist es wichtig, Stück für Stück unsere alten Gewohnheiten durch neue zu ersetzen.

Entweder du endest im Gefängnis oder du wirst Millionär [Inspiration]

Lass uns mit einer Geschichte beginnen: 1966 flog ein sechzehnjähriger Legastheniker namens Richard von der Schule. Sein Schuldirektor sagte ihm an seinem letzten Schultag: „Entweder du endest im Gefängnis oder du wirst Millionär.“

Mit der Hilfe eines Freundes gründete er ein Magazin für Studenten und verdiente sein erstes Geld mit der Werbung von ortsansässigen Unternehmen. Nach 4 Jahren suchte er nach Wegen, mit seinem Magazin zu expandieren. Er verkaufte Platten an Studenten, die sein Magazin kauften. Es lief gut. Ein Jahr später konnte er mit dem verdienten Geld einen Plattenladen eröffnen. Nach weiteren 2 Jahren wollte er sein eigenes Plattenlabel gründen und ein Musikstudio eröffnen. Er vermietete das Studio an Musiker aus der Umgebung, unter anderem auch an einen Mann namens Mike Oldfield. Mike komponierte in dem kleinen Studio den Hit Tubular Bells, der die erste Veröffentlichung des Labels von Richard war. 5 Millionen Kopien wurden verkauft.

Später veröffentlichten weitere Bands wie die Sex Pistols, Rolling Stones und Culture Club auf dem Plattenlabel. In dieser Zeit wurde er nicht müde weitere Firmen zu gründen, darunter eine Fluggesellschaft, dann eine Eisenbahngesellschaft, danach einen Handyhersteller und so weiter. 50 Jahre später hat Richard mehr als 400 Unternehmen unter seiner Leitung. Heute ist Richard Milliardär, obwohl er Legastheniker ist und von der Schule flog. Kenner wissen sicher, wen ich meine, nämlich Sir Richard Branson. Richards Geschichte ist so inspirierend für viele Menschen, dass ich sie in meinem ersten „richtigen“ Blogbeitrag verblogge.

Als der Endzwanziger Richard Branson zu einer Frau auf den Jungferninseln fliegen wollte, wurde sein Flug wegen Wartungsarbeiten gestrichen. Es war der letzte Flug des Abends. Richard hatte zwar ein Business, niemand wusste an dem Flughafen, wer er war. Er charterte ein Privatflugzeug und schrieb auf einem Schild “Virgin Airlines. $29”. Er ging zu einer Gruppe, die auch auf die Jungferninseln fliegen wollte und verkaufte die restlichen Plätze im Flugzeug für je 29 Dollar. Von dem Geld bezahlte er das Charterflugzeug. Richard flog mit der Gruppe an diesem Abend auf die Jungferninseln.

War Richard Branson an diesem Abend bereit, eine Fluglinie zu gründen? Sicher nicht. Wer ist schon dafür bereit, wenn einem der Flug gestrichen wurde? Er packte eine Gelegenheit beim Schopf, sah einen Bedarf(Was nicht schwer war), hatte aber für diesen Bedarf die richtige Lösung. Anstatt einen Businessplan zu schmieden machte er es einfach. Diese Denkweise legte er nicht nur an diesem Abend an den Tag. “Screw it, just get on and do it.” ist quasi sein Lebensmotto. Was können wir daraus lernen? Die Umstände müssen nicht immer perfekt sein, um erfolgreich sein Ding zu machen und manchmal sollten wir einfach handeln, statt alles bis ins kleinste Detail zu planen.